Verein

Der Verein der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker in der Region 10 ist ein Selbsthilfeverein, der ehrenamtlich von Angehörigen geleitet wird. Seine Tätigkeiten kommen allen Angehörigen in der Region 10 zugute. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

1. Vorsitzende:
Eva Straub
Tel/Fax: 08406-631
Email: info@angehoerige-ingolstadt.de

2. Vorsitzende:
Gertraud Merkl
Tel: 08453-30391

Blick zurück

Seit 1982 treffen sich Angehörige von psychisch kranken Menschen in Ingolstadt, um sich gegenseitig zu stärken und gewonnene Erfahrungen einander weiterzugeben. Die meisten Angehörigen erleben hier zum ersten Mal, dass es um ihre Probleme geht, dass sie im Mittelpunkt der Gespräche und Beratungen stehen. Hier ist es erlaubt, an sich selbst zu denken.

Gründung des Selbsthilfevereins der Angehörigen

1999 wurde aus dieser Gruppe der „Verein der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker in der Region 10“. Er finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Förderungen der örtlichen Krankenkassen und des “runden Tisches” und aus Spenden. Er ist Mitglied in der bayerischen Dachorganisation der Angehörigen, dem “Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.” und mit ihm im “Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V.”.  Durch den Vereinsstatus und durch das Gewicht von 110 Mitgliedern (Stand 2015) hat die Stimme der Angehörigen psychisch Kranker in der Region 10 an Einfluss gewonnen.

Mitglieder des Vereins sind Angehörige von Menschen, die an verschiedenen psychischen Krankheiten leiden, wie z. B. an Schizophrenie, Depression, Bipolare Störung (manisch-depressiv), Borderline, Angsterkrankung, Zwangserkrankung, Essstörungen usw. Auch Fördermitglieder sind willkommen.

Gebündelte Angehörigenkräfte in der Region 10

Das Besondere an diesem Angehörigen-Selbsthilfeverein ist, dass sich unter seinem Dach die Angehörigen-Aktivitäten der ganzen politischen Planungsregion 10 vereinen, d.h. die der Stadt Ingolstadt und die der Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhoffen. Ziel ist es, in jeder der drei Kreisstädte unter dem Dach des Vereins eine eigene Angehörigengruppe anbieten zu können.